Weiter so - und rette sich, wer kann

Ulrich Brand über ein Ende des Neoliberalismus

Er sollte ein sichtbares Zeichen gerade für den Bundestagswahlkampf setzen – der Kongress »Umverteilen.Macht.Gerechtigkeit«, der von Freitag bis Sonntag in Berlin stattfand. Ausgerichtet hatte ihn ein breites Bündnis unter anderem aus Sozialverbänden, Gewerkschaften und parteinahen Stiftungen.

nd: Der Umverteilen-Kongress gab sich optimistisch: Es sei seit der Krise ein »neues Gerechtigkeitsgefühl« entstanden, der Neoliberalismus sei »entzaubert«, hieß es auf den Podien - sehen Sie dies auch so rosig?
Brand: Eher nicht, auch wenn dies öffentlich in der Debatte, bei Kirchentagen und ähnlichem postuliert wird. Die realen Politiken - Stichwort: Austerität - sind weiterhin neoliberal. Der Gemütszustand einer gesellschaftlichen Mehrheit in Ländern wie Deutschland oder Österreich bewegt sich zwischen »Bu-siness as usual« und »Rette sich, wer kann«.

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