Verschwommenes Bild von den Klimafolgen

Potsdamer Forscherin Veronika Huber über neue Wege, die Auswirkungen der Erderwärmung zu untersuchen

  • Von Wolfgang Pomrehn
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

nd: Wie kommen Sie als Biologin zur Klimafolgenforschung?
Huber: In diesem Forschungszweig geht es darum, die Auswirkungen der Klimaveränderungen auf landwirtschaftliche Erträge, Wasserverfügbarkeit, die Gesundheit des Menschen, Migration und Ähnliches abzuschätzen. Als Biologin habe ich mich mit der Ökologie beschäftigt, bei der es um den Einfluss von Umweltveränderungen auf natürliche Systeme geht. Da ist die Verbindung zur Klimafolgenforschung naheliegend.

Wie gehen Sie dabei vor?
Ein wichtiges Mittel sind mathematische Modelle, globale Modelle in unserem Fall. Wir schauen mit ihnen, wie sich Klimaveränderungen auf die Erträge von Mais, Reis, Weizen usw. auswirken. Andere Modelle beschreiben allgemeiner die Veränderung der Vegetation, zum Beispiel der Savanne oder der nördlichen Wälder. Wieder andere Modelle - da wird es dann ein wenig komplizierter, und die Sozialwissenschaften kommen ins Spiel - beschreiben etwa, wie ...


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