Fabian Köhler 31.05.2013 / Politik

Blockupy: Demonstrationsrecht im Eimer

Hunderte Aktivisten verbrachten Stunden in Polizeigewahrsam

Das fängt ja gut an: Zu den „Blockupy“-Aktionstagen in Frankfurt stehen ab Freitag Tausende Demonstranten Hundertschaften der Polizei gegenüber. Einen Vorgeschmack auf das Aufeinandertreffen bekamen am Donnerstag 200 Berliner. Sie verbrachten Stunden in Polizeigewahrsam auf einem Autobahnparkplatz.

Die Macht der Banken brechen. Ein Ende der europäischen Verarmungspolitik. Oder einfach ein sozialeres Europa. So grundlegend die Ziele der „Blockupy“-Aktivisten sind, im Moment bekommen sie ernsthafte Konkurrenz: durch ein DIXI-Klo auf einem Butzbacher Autobahnparkplatz. Seit Stunden dürfen die aus Berlin Angereisten ihre Busse nicht verlassen. Statt zu demonstrieren, müssen sie nun eine herbeigeeilte Landtagsabgeordnete bitten, den Pinkel-Eimer hinauszutragen.

Rund 200 Aktivisten wurden am Donnerstag auf einem Parkplatz der hessischen Autobahnpolizei festgehalten. Sechs Stunden verbrachten sie dort, nicht nur mit voller Blase, sondern auch mit einer Wahl, die sich nur schwer mit dem Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit vereinbaren lässt: Leibesvisitation und Taschenkontrolle oder Rückfahrt nach Berlin.

„Eigentlich fing alles ganz gut an“, sagt Malene. Sie ist eine der Aktivisten, die sich am Donnerstag um 7 Uhr aufmac...

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