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Vorwurf: Rassismus

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(nd). Das »Berlin-Latin-Sound-Festival« ist rund zwei Wochen vor Beginn auf der Suche nach einer neuen Bleibe. Grund sind nach Veranstalterangaben gewalttätige und rassistisch motivierte Übergriffe durch Mitarbeiter der Stammbelegschaft des Strandbads Plötzensee in Wedding, in dem das Festival stattfinden sollte. Bei der Generalprobe vor einer Woche seien Mitglieder des Veranstaltungsteams beleidigt und u.a. aufgefordert worden, »nach ›Negerland‹ zurückzukehren«, beschwert sich Veranstalter Jan Stens. Er selbst sei Opfer eines körperlichen Angriffs geworden und habe sich im Krankenhaus behandeln lassen müssen. Stens hat Anzeige erstattet. Laut Medienberichten hat auch der Pächter des Strandbads mittlerweile bei der Polizei Strafanzeige gestellt.

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