Briten nahmen fünf Ruander fest

London (AFP/nd). In Großbritannien sind fünf Männer aus Ruanda wegen des Vorwurfs der Verwicklung in den Völkermord in ihrem Heimatland festgenommen worden. Die ruandische Justiz hat ihre Auslieferung wegen Mordes und Völkermords beantragt. Die heute 51 bis 60 Jahre alten Männer sollen die Taten zwischen Januar 1993 und Juli 1994 begangen haben. Drei der Beschuldigten waren früher Bürgermeister von Gemeinden in Ruanda und sollen eine führende Rolle bei dem Genozid gespielt haben, bei dem rund 800 000 Menschen getötet wurden, die meisten von ihnen Tutsi.

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