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Das Fracking-Gesetz ist tot, es lebe das Fracking

Unionsfraktion konnte sich intern nicht einigen

  • Von Kurt Stenger
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

In dieser Legislaturperiode wird es kein Gesetz geben, das die Zulassung von Frackingprojekten regelt. Ohne ein Moratorium droht nun eine laxe Genehmigung nach dem Bergrecht.

Umweltschützer sind hoch erfreut über das vorläufige Aus für ein Fracking-Gesetz. Von einem »Riesenerfolg« spricht etwa der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU). Die jahrelange Überzeugungsarbeit und der öffentliche Druck der Bürgerinitiativen seien »die ausschlaggebenden Gründe für das Scheitern der Pläne«, erklärte BBU-Vorstand Oliver Kalusch.

Fracking ist ein Verfahren zur Gewinnung von Erdgas aus Gesteinsporen. Bei dem »Hydraulic Fracturing« wird Gestein in 1000 bis 5000 Metern Tiefe mit hohem hydraulischen Druck aufgebrochen. Umweltschützer befürchten eine Verunreinigung des Trinkwassers aufgrund des Chemikalieneinsatzes. Daher sprechen sich auch Bierbrauer und Mineralbrunnen gegen Zulassungen aus.

Die Unionsbundestagsfraktion und Umweltminis...


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