Judith Rakowski 08.06.2013 / Berlin / Brandenburg

WG für Alte und Arme?

Opposition und Mietervereine diskutierten Wege aus der Wohnungsnot

Wie soll die Wohnungsnot in Berlin bekämpft werden: mit Neubau? Bestandssanierung? Und was tun gegen explodierende Mietpreise und die daraus resultierende soziale Entmischung? Mit diesen und anderen Fragen setzte sich am Donnerstagabend eine Diskussionsrunde im Abgeordnetenhaus auseinander, zu der Linkspartei, Grüne und Piraten geladen hatten.

Eine Übersicht über die Wohnsituation in deutschen Großstädten lieferte Matthias Günther vom Pestel-Institut. Die Suburbanisierung sei zum Erliegen gekommen, da steigende Ölpreise und Einkommensstagnation die Mobilität der Menschen extrem einschränke. Von jungen Leuten würde aber »grenzenlose Mobilität« gefordert. Dass dann alle in die Innenstadt drängten, sei klar. Dazu kommen steigende Studierendenzahlen und Zuwanderung aus dem In- und Ausland. Berlin sei besonders attraktiv: »Die Nachfrage nach Wohnraum steigt. Sogar in Marzahn-Hellersdorf werden die Mieten teurer«. Als Reaktionen auf...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: