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Gefährliche Müggelseeroute

Oberverwaltungsgericht verhandelt zu fehlender Umweltverträglichkeit

  • Von Peter Kirschey
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Pappkisten und Klappkisten mit Bergen von Ordnern − Tische und Regale im Gerichtssaal 301 des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg biegen sich unter der Last der Dokumente, Verordnungen, amtlichen Schreiben und anwaltlichen Schriftsätze. Gestern war Auftakt zum Verfahren zur Müggelsee-Flugroute. Ein Menschenleben dürfte nicht ausreichen, um all das in Papier gegossene juristische Gedankengut aufzuarbeiten. Am Pranger stehen nicht die Länder Berlin und Brandenburg und somit auch nicht Wowereit und Platzeck. Der Bösewicht heißt Bundesrepublik Deutschland in Gestalt des Bundesaufsichtsamts für Flugsicherung (BAF). Das Bürgerinteresse zum Auftakt des Verfahrens war eher bescheiden.

Diese Behörde ist verantwortlich für die Festlegung der Flugrouten vom und zum neuen Flughafen BER. Geklagt haben Umweltverbände und Anwohner.

Weht der Wind von Osten her, dann sollen die Maschinen, die von der Nordbahn starten, ihren ...


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