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Zweifelhafte Informationsquelle

  • Von Hans-Christian Ströbele
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

V-Mann S. war ein guter Kamerad des Nazi-Trios. Man kannte sich von vielen Treffs der Szene etwa bei Konzerten von Blood & Honour. Mit Beate Z. soll er kurze Zeit liiert gewesen sein. Er hatte dem Trio das Kilo TNT-Sprengstoff besorgt, das in der Garage gefunden wurde. Nach dessen Untertauchen hatte er lange für Unterbringung in Wohnungen von Kameraden in Zwickau gesorgt. Nachdem er Jahre später von der Berliner Polizei als V-Mann rekrutiert war, hat er 2002 für Geld zwar den vagen Tipp gegeben, Jan W. solle drei irgendwie Gesuchten aus Jena Waffen besorgen. Er tat so, als kenne er die nicht. Er hat seinen V-Mann-Führer schlicht an der Nase rumgeführt. Erst 2012 hat er von seiner engen Beziehung berichtet. Jetzt ist er im komfortablen Zeugenschutzprogramm des Staates.

V-Leute in der rechten Szene bleiben Neonazis und Rassisten. Sie verraten ihre »Kameraden« nicht wirklich. Sie liefern unwichtiges »Spielmaterial«. Wenn es d...


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