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Dieter Schiller 15.06.2013 /

Die Nagelprobe

Schriftsteller in einer rauen Wirklichkeit

Stefan Heym hat seinem Roman über den 17. Juni 1953 den Titel »Der Tag X« gegeben. Das meint den angeblich lang geplanten Stichtag westlicher Geheimdienste, um die Arbeiter- und Bauern-Macht in der DDR aufzurollen. Man sollte meinen, ein solches Buch hätte den Parteioberen der Einheitspartei willkommen sein müssen, zumal die erste Fassung zum Teil noch die offiziellen Argumentationsmuster bediente. Doch es wurde verboten und damit zum langdauernden literarischen Ärgernis gemacht. Denn Heym konnte und wollte das Verbot nicht akzeptieren und suchte hartnäckig, den Druck seines Buches in der DDR durchzusetzen. Ihm war es ernst mit den Lehren aus den Arbeiterunruhen im Juni 1953, weil es ihm ernst war mit dem Sozialismus in der DDR. Deshalb vor allem war er den internen Ursachen der sozialen und politischen Konflikte nachgegangen, und hatte die demokratischen Defizite der aktuellen Machtausübung aufgedeckt. In einer zweiten, von politis...

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