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Befriedet, breiter aufgestellt - aber nicht ohne Probleme: kleine Presseschau zum Linken-Parteitag

Im „Westfalen-Blatt“ heißt es unter anderem: „Die Linkspartei hat aus dem selbstzerstörerischen Chaos der Vergangenheit gelernt. Fürs Erste klappt das Zusammenspiel - zumindest auf der Bühne. Auch scheint sich die Partei endgültig von ihrem Übervater Oskar Lafontaine zu lösen, der in Dresden kaum mehr als eine Randfigur war. Sein Anti-Euro-Kurs wurde höflich, aber bestimmt abgeräumt. Ein Erfolg, der mit zwei Namen verbunden ist: Katja Kipping und Gregor Gysi. Während Kippings Co-Vorsitzender Bernd Riexinger merkwürdig aus der Zeit gefallen wirkt, hat die 35-Jährige seit ihrem Amtsantritt vor einem Jahr viel dafür getan, die Partei zu befrieden. Ihr Rezept: harte Arbeit hinter den Kulissen statt publikumswirksamer Auftritte.“ Der „Weser-Kurier“ kommentiert die Lage der Linken unter anderem mit den Worten: „Tatsächlich sind die Dunkelroten mittlerweile viel breiter aufgestellt als früher, selbst über Mittelstand und Marktwirtschaft macht man sich Gedanken. Aber es fehlt die zündende Idee, der politische Matchball, mit dem sie sich über ihre Stammwählerschaft hinaus profilieren könnten. Auch deshalb war die Diskussion über das Wahlprogramm zwar harmonisch, aber auch langweilig. So wird es schwer, das erklärte Ziel - ein zweistelliges Ergebnis am 22. September - aus eigener Kraft zu erreichen. Gänzlich unrealistisch ist die Marke dennoch nicht. Falls die SPD so weitermacht wie bisher.“ Die „Lausitzer Rundschau“ meint: „Wer vom Paradies auf Erden träumt, der ist bei der Linken bestens aufgehoben. Ein Mindestlohn von zehn Euro, ein Hartz-IV-Regelsatz von 500 Euro, eine Mindestrente von 1050 Euro - und alles zusammen natürlich sofort. Schneller, weiter, höher, lautet die soziale Devise der Linkspartei. (...) Doch keine Sorge: Die Linke kommt ja nicht in die Verlegenheit, ihre Wohltaten in einer Regierung umsetzen zu müssen. Denn auch das war die Botschaft von Dresden: Noch schlimmer als Union und FDP sind SPD und Grüne, weil die allenfalls links blinken, aber am Ende stets rechts abbiegen. Das heißt im Umkehrschluss: Wer die Linkspartei wählt, der wählt garantiert Opposition pur.

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Über diesen Blog

Linksbündig

Was die Linke ist? Sie ist auf jeden Fall viel größer als die gleichnamige Partei. Das ist gut so. Man kommt als Linker ohne Parteibuch aber auch nicht an der Partei vorbei. Was die klein und die groß geschriebenen Linken trennt und was sie verbindet, wo die Grenzen emanzipatorischer Politik liegen und welche Versuche es gibt, diese zu überwinden – davon soll dieses Blog handeln.

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  • Tom Strohschneider

    Tom Strohschneider, Jahrgang 1974, ist nd-Chefredakteur. Nach einem Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie kam er mehr zufällig zum Journalismus. Er arbeitete unter anderem bei der Wochenzeitung "Der Freitag" und bei der "taz". Er denkt gern über die gesellschaftliche Linke nach, bloggt unter anderem "Linksbündig" und wartet stets vergeblich auf ein Rezensionsexemplar des jeweils neuesten 3D-Druckers. Strohschneider liest gern Dath und hat aus "South Park" und "Die Simpsons" mehr gelernt als aus vielen Sachbüchern. Selbst schreibt er auch manchmal welche. Zuletzt erschienen von ihm: "Linke Mehrheit?" über Möglichkeiten und Grenzen von Rot-Rot-Grün sowie “What's left?” über Europas Linke, den Rechtsruck und einen sozialistischen Kompromiss. Beide erschienen bei VSA.

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