Andreas Behn, Rio de Janeiro 19.06.2013 / Ausland

Brasilianer: Bildung statt WM

Mehr als 200 000 Teilnehmer bei Sozialprotesten rund um den Confed Cup

In Brasilien haben landesweit Hunderttausende gegen Busfahrpreiserhöhungen und die Verschwendung von Geld für Sportspektakel protestiert.

Brasilien steht still, wenn der Demonstrant es will. »Wenn sich nichts ändert, werden wir Brasilien lahmlegen«, skandieren die Demonstranten seit Beginn der Proteste vor gut zwei Wochen. Allerorten strömten am Montagnachmittag Zigtausende auf die Straßen. Lautstark protestieren sie gegen die Verschwendung öffentlicher Gelder, verfehlte Stadtpolitik und korrupte Politiker. Der Verkehr brach zusammen, während es immer mehr Demonstranten wurden. Niemand hatte mit einem solchen Anschwellen der Protestwelle gerechnet, die Stimmung ist kämpferisch, aber friedlich. In der Nacht schlägt in Rio de Janeiro die Wut in Gewalt um. Hunderte Demonstranten stürmen das Landesparlament, die wenigen Polizisten im Gebäude können es kaum verteidigen. Es wurde scharf geschossen, Autos und Barrikaden brannten in den umliegenden Straßen.

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