Volkmar Draeger 21.06.2013 / Brandenburg

Vom Versagen der Vereinten Nationen

»Künstlerische Interventionen« aus aller Welt in der Marzahner Galerie M

Es ist nicht die vordringliche Aufgabe von Kunst, Schönheit zu produzieren. Vielmehr entsteht sie in einer bestimmten Zeit und in Reaktion auf sie. Dass Kunst daher bisweilen politisch sein möchte, ja muss, ist eine ihrer spannenden Facetten. »United Nations Revisited - Künstlerische Interventionen im politischen Raum« in der Galerie M führt die Absicht bereits im Titel: mit den Mitteln der Kunst nachzufragen, wie die Vereinten Nationen ihre ehrgeizigen Ziele in die Realität umsetzen. Beteiligt haben sich an dieser Spurensuche in ihrem Herkunftsland und weltweit 15 internationale Künstler von Rang.

Die Bilanz fällt negativ bis verheerend aus. Was sie dabei an Ungereimtheiten und heftigen Verstößen gegen die eigenen Ambitionen der UN zutage förderten, bündelt sich im großen Ausstellungsraum sowie in mehreren Kabinetten. Menschenrechtsverletzungen hauptsächlich in Afrika und auf dem Balkan stehen im Mittelpunkt.

Anlässlich...

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