Eine Million Menschen demonstrieren in Brasilien: »brutale Antwort« der Polizei

Hunderte Verletzte durch Tränengas und Gummigeschosse / Ein Toter bei den wachsenden Protesten gegen Korruption und Milliarden-Spektakel

Rio de Janeiro (Agenturen/nd). In Brasilien haben sich die Proteste gegen Korruption und für ein besseres Gesundheits- und Bildungssystem ausgeweitet. Mindestens eine Millionen menschen gingen landesweit in rund 1000 Städten auf die Straße. In Rio de Janeiro waren rund 300.000 Menschen bei den Protesten dabei, in São Paulo versammelten sich rund 110.000 Menschen, in Victoria 100.000. Vielfach gab es Auseinandersetzungen mit der Polizei. Ein Mensch kam ums Leben, vermutlich Hunderte wurden verletzt. Viele erlitten Verletzungen durch Gummigeschosse der Polizei oder hatten Atemwegsbeschwerden durch Tränengas-Granaten. Die größten Proteste gab es in Rio. Die Allermeisten demonstrierten dort völlig friedlich und zogen durch das Zentrum der Stadt in Richtung Amtssitz des Bürgermeisters. Doch die Situation eskalierte, als die Polizei Tränengas-Granaten auf den Protestzug abfeuerte.

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