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Fester Wohnsitz

(nd). Der Verein Literaturlandschaften, der sich für den Erhalt und die Pflege deutscher Literaturstätten einsetzt, hat die Entscheidung der Bezirksverordnetenversammlung Kreuzberg-Friedrichshain begrüßt, den Platz vor dem Jüdischen Museum Berlin nach dem Philosophen Moses Mendelssohn (1729-1786) und seiner Frau Fromet (1737-1812) zu benennen. In einem offenen Brief an das Bezirksamt und den Bürgermeister Franz Schulz wies der Vorsitzende des Vereins, Karl Koch, darauf hin, dass »unzählige Menschen im In- und Ausland … in der langen Phase des Entscheidungsprozesses zugunsten des jetzt beschlossenen Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platzes mit der Stadt Berlin um ein Gelingen gezittert« hätten. Koch hob in seinem Brief die historische Bedeutung der Tatsache hervor, »dass Moses Mendelssohn und seine Frau künftig wieder einen festen Wohnsitz in ihrer Stadt Berlin beziehen werden.« Der Verein regte an, auch über »die Errichtung des seit Generationen überfälligen Lessing-Mendelssohn-Denkmals vor dem Roten Rathaus« nachzudenken».«

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