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Die Münchner Flüchtlinge im trockenen Hungerstreik wollten sogar ärztliche Versorgen verweigern

Um ein menschenwürdiges Leben in Deutschland zu erkämpfen, riskieren die Flüchtlinge in München ihren Tod.

München (nd). Die Situation der protestierenden Flüchtlinge wird immer dramatischer. In der Nacht zum Freitag mussten zwei der rund 50 Hungerstreikenden, die auch nichts trinken, wiederbelebt werden, mindestens 20 wurden in Krankenhäusern wegen Austrocknung und Kreislaufproblemen behandelt. Dies geschehe, »während die Regierung zahlreiche Versuche unternimmt, diesen Protest ohne jegliche Gegenleistung zu stoppen, anstatt Verantwortung zu übernehmen und eine Lösung zu finden«, heißt es in einer Erklärung.

»Die deutsche Regierung muss erkennen, dass politische Spiele vorüber sind und dass es nur zwei Einbahn-Straßen zu beschreiten gibt«, teilte die Gruppe mit, die auch auf das Schicksal von Bobby Sands und Holger Meins verweist. Der IRA-Mann Sands war 1981 nach 66 Tagen an den Folgen seines Hungerstreiks in einem Gefängniskrankenhaus gestorben; Meins gehörte der RAF an und starb 1974 an den Folgen seines wochenlangen Hungerstrei...


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