Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Pflegekräfte halten oft nicht bis zur Rente durch

Berlin (epd/nd). Personalmangel, Druck, schlechte Bezahlung: Nur jeder fünfte Beschäftigte im Pflegebereich ist sich sicher, im derzeitigen Job bis zur Rente durchzuhalten. Das geht aus einer nicht repräsentativen Sonderauswertung des DGB-Index »Gute Arbeit« hervor, den die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am Montag veröffentlich hat. 74 Prozent der Beschäftigten in der Alten- und Krankenpflege schätzen demnach, es nicht bis zur Rente zu schaffen. Grund dafür seien die Arbeitsbedingungen, nicht der Job als solches, erklärte ver.di. Mehr als 90 Prozent identifizieren sich den Angaben zufolge mit ihrer Aufgabe und glauben, damit einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Allerdings beurteilen 40 Prozent der Pflege-Beschäftigten die Arbeitsbedingungen als schlecht. Für den Index »Gute Arbeit« des Deutschen Gewerkschaftsbundes wurden insgesamt 5000 Beschäftigte in Deutschland befragt. In die Sonderauswertung flossen die Antworten der 255 in der Pflege angestellten Mitarbeiter ein.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln