Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Entwicklungspolitische Rohstoffsicherung

Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sieht sich als Mittler zwischen Nord und Süd

  • Von Knut Henkel
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Rohstoffpartnerschaften, Umweltberatung und Konfliktmanagement sind Stichpunkte, die für die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) immer wichtiger werden. Kein Wunder, dass diese Themen die 16. Eschborner Fachgespräche bestimmten, die Mitte Juni in der GIZ-Zentrale nahe Frankfurt am Main stattfanden.

Für rund 50 Entwicklungsländer weltweit ist der Export von Rohstoffen ein Eckpfeiler der nationalen Wirtschaftsbilanz. Sie generieren zehn Prozent und mehr ihres Bruttoinlandsprodukts aus dem Export von Rohstoffen. »Einige dieser Länder, darunter Chile und Botswana, haben ihren Rohstoffreichtum im Laufe der letzten Jahre dazu genutzt, die Armut zu verringern«, so Hans-Jürgen Beerfeltz, Staatssekretär des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Auch Peru, wenngleich mit Abstrichen, zählen die Experten im Entwicklungsministerium zu den rohstoffreichen Ländern, die es geschafft haben, den Bergbau zum Entwicklungsmotor ihrer Wirtschaft zu machen.

Das setze, so Beerfeltz (FDP), gute Regierungsführung, Transparenz und Respekt für die Grundrechte voraus. Genau das ist in vielen Ländern jedoch nicht gegeben und daher sieht der Liberale gute Ansatzpunkte für die deutsche Entwicklungspolitik. Die eng...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.