Andreas Knudsen 08.07.2013 / Wirtschaft und Umwelt

Klimawendepunkt in sibirischen Höhlen

500 000 Jahre alte Tropfsteine zeigen: Permafrost taut schon bei 1,5 Grad Erwärmung

Rund ein Viertel der Landmassen der nördlichen Halbkugel sind seit gut einer halben Million Jahre Permafrostboden. Weil die gefrorene Erde Unmengen des Klimagases Methan festhält, interessieren sich Klimaforscher dafür, wie viel Erwärmung der Permafrost verträgt.

Bis zu 17 000 Gigatonnen Kohlendioxid und Methan schlummern in der gefrorenen Erde der Permafrostgebiete im Norden Eurasiens und Amerikas. Eine Gruppe Forscher aus Großbritannien, Russland, der Mongolei sowie der Schweiz untersuchte eine Reihe sibirischer Höhlen in Permafrostgebieten, um die dortige Klimaentwicklung in der Vergangenheit zu verstehen. Das wechselnde Wachstum von Tropfsteinen in den Höhlen liefert dort Klimadaten, die bis zu 500 000 Jahre zurückgehen. Da Tropfsteine nur wachsen, wenn Tauwasser vorhanden ist und in die Höhlen einsickert, ist es mit Hilfe radiometrischer Untersuchungsmethoden möglich festzustellen, wann es zu Tauwetter kam. Und man kann ableiten, welche durchschn...

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