Benjamin Haerdle 08.07.2013 / Wirtschaft und Umwelt

Drohende Förderlücke beim Ökolandbau

Reform der EU-Agrarpolitik erhöht Naturschutzanforderungen, aber kürzt Mittel für Boden- und Artenschutz

Ökolandbau boomt in Deutschland. Doch die jüngsten Reformen der EU-Agrarpolitik - so fürchten Bio-Landwirte - bedrohen ausgerechnet die umweltfreundliche Landwirtschaft.

Mehr als 23 000 deutsche Agrarbetriebe wirtschafteten im Jahr 2012 nach Öko-Standards auf mehr als einer Million Hektar, einer Fläche etwa halb so groß wie Sachsen-Anhalt. Das freut nicht nur Kiebitz, Feldhase oder Rebhuhn, die sich auf pestizid- und düngemittelfreien Äckern und Wiesen wohl fühlen, sondern auch die wachsende Zahl der Käufer von Produkten mit Biosiegel. Doch diese Entwicklung könnte bald ein Ende haben. Das jedenfalls fürchtet Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Grund dafür sind die Reformen zur europäischen Agrarpolitik, die die Landwirtschaftsminister der EU-Staaten Ende Juni beschlossen haben.

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