Ausgleichskonto für Ökostrom im Minus

München (AFP/nd). Die Strompreise drohen noch stärker zu steigen als bislang angenommen: Obwohl die Umlage für die Erneuerbaren Energien (EEG) zum Jahreswechsel stark erhöht worden war, schloss das Ausgleichskonto für Ökostrom im Juni mit einem Minus von 900 Millionen Euro, wie der »Focus« berichtete. Das ergebe sich aus einer Aufstellung der vier Übertragungsnetz-Betreiber. Damit weise das Konto bereits seit 13 Monaten ein Defizit aus. Betreiber von Solar- und Windkraftanlagen bekamen also mehr Geld ausgezahlt, als die Stromkunden über die EEG-Umlage einzahlten.

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