Werbung

Streiks bei Germanwings abgewendet

Airline legt verbessertes Angebot vor

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Bad Honnef (AFP/nd). Gute Nachrichten für die Passagiere der Lufthansa-Tochter Germanwings: Streiks der Flugbegleiter mitten in der Sommerferienzeit wird es nicht geben. Germanwings und die Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO erzielten einen Kompromiss in ihrem Tarifkonflikt, wie beide am Samstag mitteilten. Mitte August sollen die Gewerkschaftsmitglieder darüber abstimmen.

Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) hatte mit Streiks ab Montag gedroht. Daraufhin legte Germanwings nach Angaben der Gewerkschaft ein verbessertes Angebot vor. Die Vergütung für die Flugbegleiter soll demnach bei einer Gesamtlaufzeit von zwei Jahren um insgesamt bis zu 5,9 Prozent angehoben werden, es gebe auch Einmalzahlungen bis zu 1500 Euro - allerdings teils abhängig von den Unternehmensergebnissen. Alle derzeit befristeten Arbeitsverhältnisse werden nach Ablauf der Probezeit in unbefristete umgewandelt. Außerdem solle es eine betriebliche Altersversorgung und eine Versicherung gegen Fluguntauglichkeit geben, wie UFO mitteilte. Die Zahl der freien Tage steigt nach Angaben der Gewerkschaft von neun auf zehn im Monat. So hätten die Mitarbeiter bei deutlich gesteigerten Arbeitsanforderungen Anspruch auf »vernünftige Ruhepausen«.

Die Lufthansa hatte erst am Montag die »neue Germanwings« gestartet. Die Tochtermarke bedient künftig sämtliche Strecken des Konzerns innerhalb Europas, abgesehen von den Flügen ab Frankfurt am Main und München. Damit wandern Flüge, die bislang unter der Marke Lufthansa bedient wurden, zur Billigtochter.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen