Initialzünder fürs Informel

Bremer Retrospektive des bekannten unbekannten Künstlers Wols zu seinem 100. Geburtstag

  • Von Klaus Hammer
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Außer einem Kreis von Eingeweihten ist er wohl hierzulande wenig bekannt, der in Berlin geborene, in Dresden aufgewachsene und bereits vor dem Zweiten Weltkrieg nach Frankreich emigrierte Fotograf, Zeichner und Maler Alfred Otto Schulze, der sich seit 1937 Wols nannte - mit diesem Namen hatte ihn ein verstümmeltes Telegramm erreicht. Die offizielle Anerkennung blieb ihm zu Lebzeiten versagt. Sein Werk war erst nach seinem Tod (1951) einflussreich geworden. Obwohl sein Schöpfer der einsamste, menschenscheueste Maler der Welt war, übernahm es so etwas wie eine Vermittlerrolle zwischen der französischen Avantgarde und einer sich rasch formierenden (west-)deutschen Nachkriegskunst. Die jungen Künstler der Bundesrepublik wurden in den 1950er Jahren vornehmlich von der gegenstandsentbundenen Fantasie des Informel beherrscht, dessen abstrakt-rhythmische Malgesten und spontane Kalligrafien man zugleich als Ausdruck der wiedergewonnenen real...

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