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Mehr Geld für die Hausärzte

So plant die SPD die Gesundheit

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Mit der Bürgerversicherung sollen alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von ihrem Einkommen, ihrer Lebenslage oder ihrem Erwerbsstatus, eine gute Kranken- und Pflegeversicherung bekommen. Sie wird als Krankenvoll- und Pflegeversicherung für alle eingeführt.

Menschen, die bisher privat versichert sind, können für ein Jahr befristet wählen, ob sie wechseln wollen.

Arbeitgeber sollen wieder den gleichen Beitrag leisten wie Beschäftigte.

Mehr Nachhaltigkeit wird durch die Einführung einer stetig ansteigenden Steuerfinanzierung erreicht.

Der Zusatzbeitrag wird abgeschafft und den Krankenkassen die Beitragssatzautonomie zurückgegeben.

Privilegierungen im Gesundheitssystem werden abgebaut, die Zwei-Klassen-Versorgung beendet.

Für gesetzliche wie private Krankenversicherungen gelten gleiche Honorare.

Mit einem umfassenden Präventions- und Gesundheitsförderungsgesetz soll eine wirksame Präventionsstrategie umgesetzt werden.

Die flächendeckende hausarztzentrierte Versorgung sowie die Vernetzung zwischen Leistungserbringern der verschiedenen Gesundheitsberufe wird gestärkt.

In strukturschwachen Regionen, die von Unterversorgung bedroht sind, soll die bedarfsgerechte Versorgung besonders gefördert werden. Dazu will die SPD die flächendeckende hausarztzentrierte Versorgung sowie die Vernetzung zwischen Leistungserbringern der verschiedenen Gesundheitsberufe stärken. Gleichzeitig soll die integrierte Versorgung mit einer eigenständigen zweckgebundenen Finanzierung neu angestoßen und verstetigt werden.

Patientinnen und Patienten sollen wirksam vor Missbrauch mit unnötigen »IGeL«-Leistungen geschützt werden.

Schwerkranke sollen noch schneller zu den Spezialistinnen und Spezialisten kommen, die ihnen die beste Behandlung bieten können.

Quelle: www.spde.de,

Regierungsprogramm 2013 bis 2017


Weiterlesen:

Keine Angst vor Lobbyisten
Der SPD-Politiker Karl Lauterbach will bessere Gesundheitsleistungen für die ärmeren Schichten der Bevölkerung. Dafür legt er sich mit Pharmafirmen und Politikern an
http://www.neues-deutschland.de/artikel/826703.keine-angst-vor-lobbyisten.html

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