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China: Spitze beim Kampf gegen Armut

  • Von Thalif Deen, New York (IPS)
  • Lesedauer: 2 Min.

Die Vereinten Nationen haben China als die größte Erfolgsgeschichte im Kampf gegen die Armut herausgestellt. So ist es dem mit 1,3 Milliarden Menschen bevölkerungsreichsten Land der Erde gelungen, die extreme Armut von 60 Prozent 1990 auf 16 Prozent 2005 und zwölf Prozent 2010 zu drücken.

In Subsahara-Afrika und in Südasien hingegen sei die Armut noch weit verbreitet, obwohl die zweite Weltregion substanzielle Fortschritte erzielen konnte, heißt es in dem jüngsten Bericht über die Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) 2013, die unter anderem die Halbierung der Armut aus dem Ausgangsjahr 2000 vorsehen. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon würdigte die MDGs als den »erfolgreichsten globalen Anti-Armuts-Vorstoß der Geschichte«.

Trotz bemerkenswerter Fortschritte auf globaler Ebene etwa in den Bereichen Gesundheit und Hungerbekämpfung leben dem MDG-Bericht zufolge nach wie vor 1,2 Milliarden Menschen in extremer Armut. Auch sind die Fortschritte bei der Umsetzung der MDGs zum Teil sehr ungleich verlaufen. Das gilt sowohl für die Weltregionen als auch für Bevölkerungsgruppen in einzelnen Ländern.

In der Studie heißt es ferner, dass sich der Zugang zu sauberem Trinkwasser für mehr als zwei Milliarden Menschen verbessert habe. Ebenso konnten im Kampf gegen Malaria und Tuberkulose bedeutsame Erfolge erzielt werden. Doch auf der Soll-Seite ist von einer ernsthaften Gefahr für die ökologische Nachhaltigkeit die Rede, von viel zu vielen Kindern ohne Zugang zu Bildung und von überall versiegenden Hilfsgeldern, was sich besonders in den ärmsten Ländern der Welt bemerkbar mache.

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