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Kein Gold aus Famatina

Bewohner eines argentinischen Dorfes wehren sich erfolgreich gegen Bergbauprojekt

  • Von Jürgen Vogt, Buenos Aires
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das argentinische Dorf Famatina hat sich erfolgreich gegen die Errichtung einer Goldmine gewehrt. Die 7000-Einwohner-Gemeinde hielt dem Druck der Provinzregierung und der kanadischen Bergbaufirma Osisko Mining Corporation stand. Nun hat der Provinzgouverneur das Projekt für undurchführbar erklärt.

»Nach all dem Kampf und der Repression sind wir überglücklich.« Mit ihrer Freude steht Carina Díaz Moreno von der Nachbarschaftsvereinigung Famatina nicht allein. Der Anlass: Am vergangenen Mittwoch gab Gouverneur Luis Beder Herrera das Aus für das Minenprojekt in der nordwestargentinischen Provinz La Rioja bekannt. Die Konfrontationen machten es unmöglich, »mit den vorgesehenen Aktivitäten zu beginnen«. Im Klartext: Die von der kanadischen Bergbaufirma Osisko Mining Corporation geplante Mine lässt sich gegen den Widerstand der lokalen Bevölkerung nicht durchsetzen.

Unter dem Motto »El Famatina no se Toca« (Der Famatina wird nicht angerührt) organisierte sich der Widerstand gegen das drohende Minen-Projekt. Weder der Provinzregierung noch der kanadischen Bergbaufirma ist es gelungen, die Famatiner zu spalten oder zu kaufen. Mit Straßenblockaden und Demonstrationen verhinderten sie seit Anfang 2012 immer wieder den Beginn der E...


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