Eurokrise bestraft arme Staaten

Die Rezession in Europa führte zu Wachstumseinbußen in Entwicklungsländern

Weil die Verwerfungen in der Eurozone auch Auswirkungen auf Länder außerhalb Europas haben, fordert ein Bündnis, die Entwicklungshilfe mit Mitteln aus der Finanztransaktionssteuer aufzustocken.

Die Eurokrise macht die Menschen arm. Nicht nur in Europa: Die Entwicklungsländer litten allein im Jahr 2012 unter einem Wachstumsverlust von rund 185 Milliarden Euro auf Grund der Rezession in der Eurozone. Dies geht aus einem am Donnerstag veröffentlichten Gutachten hervor. Der Auftraggeber der Studie, das Bündnis »Steuer gegen Armut«, fordert deswegen, dass ein Teil der Einnahmen aus der geplanten Finanztransaktionssteuer für die Bekämpfung der Armut in Entwicklungsländern und zur Verlangsamung des Klimawandels verwendet wird.

Die Gründe, warum die Eurokrise negative Auswirkungen auf arme Länder hat, sind vielfältig. Sie reichen von Exportrückgängen, weil die Nachfrage aus Europa zurückgeht, über Währungsverluste bis hin zu schwindenden ausländischen Direktinvestitionen. Untersucht wurden in dem Gutachten die Entwicklungen von insgesamt 94 Staaten, deren Bruttoinlandsprodukt pro Kopf im Jahr 2010 die Summe von 3750 US-Dolla...

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