Strukturelles Chaos

Häftling nach Selbstverletzung im Krankhaus / Schicksal von Usman Manir weiter unklar

  • Von Sarah Liebigt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das Asylgefängnis Eisenhüttenstadt bleibt in den Schlagzeilen. Seit vorvergangener Nacht befindet sich der georgische Häftling Gigi Grigalaschwili im Krankenhaus. Der 21-Jährige hatte sich in der Nacht zu Donnerstag mehrere Schnittverletzungen an Armen und Bauch zugefügt. Nach nd-Informationen war er einer von drei georgischen Häftlingen, die sich seit mehreren Tagen im Hungerstreik befinden. Das Innenministerium dementierte dies.

Grigalaschwili soll gemäß EU-Recht nach Polen abgeschoben werden: Wenn die Behörden beweisen können, dass ein anderer Staat zuständig ist, weil der Flüchtling von dort einreiste, erfolgt eine Abschiebung in diesen Staat. Die Abschiebehaft wurde nun bis zum 5. August verlängert. Am Donnerstagmorgen lagen »nd« Informationen vor, nach denen es sich bei den Selbstverletzungen um einen Selbstmordversuch handelte.

»Er selbst bestreitet, dass er einen Suizidversuch unternommen hat«, sagt Susann Fische...


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