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»Wild Bill« setzte auch auf Kommunisten

Das Nationalkomitee »Freies Deutschland« und der US-amerikanische Geheimdienst OSS

  • Von Peter Fisch
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Bereits wenige Tage nach der Konstituierung des Nationalkomitees »Freies Deutschland« (NKFD) am 12./13. Juli 1943 in Krasnogorsk bei Moskau stellte der Leiter der Planungsgruppe des US-Geheimdienstes »Office of Strategic Services« (OSS), James Rogers, fest, dies sei einer »der weitreichendsten Schritte, den die sowjetischen Regierungsstellen bis jetzt mit Auswirkungen auf ihre zukünftigen Beziehungen zu den Vereinten Nationen unternommen haben«. Auch die Gründung des Bundes Deutscher Offiziere (BDO) am 21./22.September 1943 in einem Gefangenenlager in Lunjowo, ebenfalls bei Moskau, sowie die Entstehung analoger Bewegungen »Freies Deutschland« in den westlichen Ländern (Frankreich, England, Mexiko u. a.) wurden in den USA aufmerksam und zugleich argwöhnisch beobachtet.

Für die Washingtoner Administration war wichtig, welche Schlussfolgerungen daraus für die sowjetisch-amerikanischen Beziehungen im Krieges abzuleiten wären. Eini...


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