Als eine Welt zusammenbrach

Die TU Berlin stellt sich endlich ihrer NS-Vergangenheit

  • Von Peter Nowak
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

»Universitäten oder Hochschulen besinnen sich meist dann auf ihre Geschichte, wenn ihnen ein Jubiläum ins Haus steht«, konstatierte Carina Baganz. Im Lichthof der Technischen Universität Berlin stellte sie ihr Buch über die Diskriminierung, Ausgrenzung und Vertreibung von Wissenschaftlern der Technischen Hochschule Berlin während der NS-Zeit vor. Die am Zentrum für Antisemitismusforschung arbeitende Historikerin versteht ihre Publikation als einen Beitrag, im »Dritten Reich« begangenes Unrecht wiedergutzumachen und die Erinnerung an die einst Betroffenen wachzuhalten.

Warum erst sieben Jahrzehnte vergehen mussten, ehe die Hochschule sich ernsthaft mit ihrer NS-Vergangenheit auseinandersetzt, wäre selbst der Nachforschung wert. Tatsächlich hatte Studierenden in den 50er und frühen 60er Jahren nicht selten mit Strafverfahren zu rechnen, wenn sie diese erforschen wollten und dabei auf die Namen mancher noch lehrender Professoren ...

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