Moore und Auen bremsen Klimawandel

Naturschutzamt will Biotopverbünde, damit Tiere und Pflanzen flexibler reagieren können

  • Von Walter Schmidt
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Mit der Klimaerwärmung breiten sich wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten aus. Wer es kühler oder gar frostig mag, hat zunehmend das Nachsehen. Um den Klimawandel zu bremsen, fordern Naturschützer vor allem den Schutz verbliebener Moore und Flussauen und werben für beherzteren Biotopschutz, damit Tiere und Pflanzen flexibler reagieren können.

Für die Weidenmeise wird es wohl eng werden. Für den Bergpieper und die nur in den Hochlagen des Harzes vorkommende Brocken-Anemone auch. Manche mögen‘s eben gerne kühl. Solchen Tier- und Pflanzenarten kann es nicht gefallen, dass die Jahre 2002 bis 2011 die wärmsten zehn waren, die in Europa je gemessen worden sind. In dieser Zeitspanne lag die durchschnittliche Temperatur um 1,3 Grad über dem Niveau der vorindustriellen Zeit, was sich nach wenig anhört, aber dennoch eine ganze Menge ist. Denn während des letzten großen Eisvorstoßes der Würm-Kaltzeit vor etwa 21 000 Jahren lag die Durchschnittstemperatur Europas nur etwa 4 bis 8 Grad unter der heutigen - und das reichte völlig, um Norddeutschland und das Alpenvorland unter mächtigen Eispanzern zu begraben. Ein Grad Celsius mehr im Jahresdurchschnitt hat also weit größere ökologische Konsequenzen als der kaum fühlbare Unterschied zwischen 25 und 26 Grad Celsius an einem Sommertag.

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