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Markierung im Hass-Revier

Der Rapper Bushido und sein neuer Skandal-Song

  • Von Tobias Riegel
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Ich bin wieder hier, in meinem Revier», sang Deutschrocker Marius Müller-Westernhagen 1998. Wahrscheinlich gerade mit seinem Kumpel Boris Becker unterwegs von New York nach Kapstadt, verspürte der Star zwischen zwei Häppchen in der Businessclass starke Sehnsucht nach der Enge seiner Heimat, dem Ruhrpott. Vielleicht verspürte aber auch sein Management Sehnsucht nach höheren Verkaufszahlen, und da macht sich ein gesungener Abstecher in die alte Nachbarschaft immer gut: «War nie wirklich weg, hab mich nur versteckt, ich rieche den Dreck.»

«War nie wirklich weg» - das möchte dieser Tage auch Deutschrapper Bushido der hysterisierten Öffentlichkeit weismachen. «Weg», dafür standen aus Sicht enttäuschter Bushido-Fans wohl vor allem die braven Ausflüge des ehemaligen Gangster-Rappers in den Total-Mainstream: Duett mit Karel Gott, Kinofilm, Integrationsbambi, CDU-Praktikum, Heirat und Eigenheim.

Diese Rol...


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