Schweigen im Walde

300 Thüringer Orte noch ohne Breitband-Internet

  • Von Harald Lachmann
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Während Erfurt bereits zu den »eTowns« der Republik zählt, sieht es in den Tiefen der Thüringer Provinz zuweilen noch düster beim schnellen Internet aus. In 300 Orten fehlt gar die Grundversorgung mit Breitbandinternet. Eine aktuelle Initiative von Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) soll nun Abhilfe schaffen - bei der LINKEN ist man skeptisch.

Google will es herausgefunden haben: Erfurt gehört zu den »digitalsten Städten« Deutschlands. Der Internetgigant erwählte die Thüringer Landeshauptstadt unlängst als eine der »eTowns« 2013. Denn sie gehört laut einer Studie, die Google mit dem Wirtschaftsforschungsinstitut IW Köln erarbeitete, bei der Verknüpfung von Wirtschaftsunternehmen und Internet zu den zehn Spitzenreitern in Deutschland. Gerade die Verfügbarkeit von schnellen Breitbandanschlüssen sei heute maßgeblich ein wichtiger Standortfaktor, begründete Abteilungsleiter Steffen Schultze von der IHK Erfurt diesen Erfolg.

Doch Erfurt ist nicht die Thüringer Provinz. Schon in bundesweit bedeutsamen Universitätsstädten wie Ilmenau geht es in Sachen Onlineverkehr weitaus betulicher zu. Seit Jahren schon schwelt hier eine Diskussion um zeitgemäße Internetverbindungen sowie über den Anteil, den OB Gerd-Michael Seeber (CDU) und sein Team tragen, dass es daran nach wie vor k...


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