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Tarifverhandlungen für Redakteure beginnen

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Berlin (nd). Zum Auftakt der Tarifverhandlungen für Zeitungsredaktionen am Freitag mahnt ver.di die Verleger zu mehr Respekt vor der Leistung aller Beschäftigten in den Redaktionen: »Wir werden es nicht hinnehmen, wenn in Redaktionen nach einer Sparwelle nach der anderen nun auch noch die tariflichen Schutzrechte in Frage gestellt werden. Dies muss sich durch ein Bekenntnis der Verleger aus allen Regionen zum Tarifvertrag und endlich auch zu Tariferhöhungen wie in anderen Branchen ausdrücken«, sagte ver.di-Vize Frank Werneke am Donnerstag.

Verhandelt wird in Frankfurt am Main sowohl um einen neuen Entgelt- als auch um den Manteltarifvertrag. Die Arbeitswirklichkeit in den Redaktionen hätte sich von Grund auf verändert, sagte der Verhandlungsführer des Verlegerverbandes BDZV, Georg Wallraf, laut einer Mitteilung. Dies gelte es in einem neuen Tarifwerk abzubilden. Nach Gewerkschaftsangaben hatte der BDZV bereits vor der Tarifrunde deutliche Veränderungen verlangt, bevor ein Neuabschluss auch im Gehalts- und Honorarbereich in Frage komme. Die Journalistengewerkschaften dju in ver.di und DJV befürchten massive Verschlechterungen.

Die Gewerkschaften fordern 5,5 Prozent mehr an Gehälter, Honoraren und Pauschalen. Zudem soll der Tarifvertrag künftig auch für KollegInnen gelten, die überwiegend für Onlineseiten und andere elektronische Medien der Verlage arbeiten. Verhandelt wird für rund 14 000 fest angestellte Redakteurinnen und Redakteure.

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