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Geliebter Feind, gehasster Freund

Vor dem ehemaligen Amerika-Haus wird die Geschichte der Institution mit einer Ausstellung dokumentiert

  • Von Jörn Schulz
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Wo ist sie denn nun, die Bourgeoisie? Da die Open-Air-Ausstellung »Bourgeoisie, Swing und Molotow-Cocktails. Das Amerika-Haus im Wandel der Zeit« der Fotogalerie C/O Berlin die kulturelle Repräsentation eines kapitalistischen Staates dokumentiert, darf man annehmen, dass ihr Wirken auch im Programm des Amerika- Hauses einen Ausdruck fand. Sichtbar wird dies allerdings nicht. Den Zusammenhang von Kulturindustrie und staatlicher Repräsentationspolitik auf Schautafeln zu dokumentieren, wäre jedoch auch kaum möglich.

Den »Ort und seine Umgebung im rasanten Wandel der letzten 150 Jahre« darzustellen, ist schon ein hoher Anspruch, der nicht ganz eingelöst werden kann. Dass hier 1894 ein Triumphbogen im römischen Stil und eine Eissporthalle standen, dürfte auch das US-Außenministerium kaum interessiert haben, als Anfang der 50er Jahre ein Platz für das Amerika- Haus gesucht wurde. Der Standort an der Hardenbergstraße war ein symbolis...


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