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Greenpeace unterstützt Daimler im Streit um Kühlmittel

München (AFP/nd). Der Autokonzern Daimler erhält im Streit um ein neues Kühlmittel in Klimaanlagen Unterstützung vom Umweltschutzverband Greenpeace. Das neue Mittel berge Risiken, »die schwer kalkulierbar sind«, sagte der Bereichsleiter Sonderprojekte bei Greenpeace, Wolfgang Lohbeck, der »Süddeutschen Zeitung«. Er dankte Daimler für den Einsatz gegen das »gefährliche und überflüssige« Kühlmittel. Daimler benutzt das neue Mittel R1234yf in bestimmten Mercedes-Modellen nicht, weil es nach Angaben des Autobauers bei Unfällen zu Bränden führen könnte. Stattdessen nutzt der Konzern in diesen Fällen weiter das früher gängige Kühlmittel R123a. Dieses darf aber einem EU-Gesetz zufolge nicht mehr eingesetzt werden, weil es der Umwelt zu sehr schadet. Frankreich hat die Zulassung von Wagen mit dem alten Kühlmittel ausgesetzt und bekam dafür Rückendeckung von der EU-Kommission. Lohbeck schlug vor, Daimler die Nutzung des alten Kühlmittels vorübergehend zu erlauben. Wegen der Klimaschädlichkeit der Chemikalie solle diese Genehmigung aber befristet werden.

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