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»Frust und Verzweiflung«

Bei der Bundesagentur für Arbeit läuft offenbar noch mehr schief, als bislang bekannt

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ein Papier des Bezirkspersonalrates Nordrhein-Westfalen zeigt, wie angespannt die Situation in den Jobcentern ist. Fragwürdige Vermittlungskonzepte, manipulative Zielvorgaben und Probleme mit der neuen E-Akte bringen viele Angestellte auf die Palme.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) ist eine Behörde, die gern wie ein moderner Dienstleistungskonzern funktionieren würde. Nur leider lassen sich Zielgruppe (Arbeitslose) und Produkt (Vermittlung von Arbeit) nicht so effizient zusammenbringen, wie das BA-Chef Frank-Jürgen Weise gern hätte. Und so greift man eben in die Trickkiste. Erst vor kurzem beanstandete der Bundesrechnungshof »Fehlsteuerungen« und »Manipulationen« in den Arbeitsagenturen. Demnach hätten sich die Agenturen auf jene Kunden konzentriert, die am leichtesten in Arbeit vermittelt werden konnten. Das Ganze funktionierte, weil das Zählsystem der Behörde nur die Vermittlungen, nicht aber den dabei betriebenen Aufwand erfasste. Ältere und damit schwer Vermittelbare ignorierte man weitgehend.

Nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe betonte BA-Chef Weise gegenüber dem »Spiegel«: »Es gibt keine Manipulation bei der Statistik, es gibt keine bei den Finanzen, es gibt keine ...


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