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Ver.di kritisiert Springer-Konzern

Berlin (dpa/nd). Die Folgen für die Beschäftigten seien bei dem Zeitungsverkauf der Axel Springer AG nicht absehbar, sagte der stellvertretende Vorsitzende von ver.di, Frank Werneke. Umso unverständlicher ist es für den Gewerkschafter, dass der Medienkonzern dieses Geschäft den Betriebsräten verheimlicht hatte, als diese am Mittwoch über die Zusammenlegung der Redaktionen von »Bild« und »B.Z.« informiert wurden. Die Axel Springer AG hatte einen Tag später den Verkauf der Regionalzeitungen Hamburger Abendblatt und Berliner Morgenpost sowie der Programm- und Frauenzeitschriften des Konzerns (u.a. Hörzu und Bild der Frau) an die Funke Mediengruppe bekanntgegeben. Der Verkauf bedeute faktisch, dass sich die Axel Springer AG komplett von ihrem Standort in Hamburg verabschiede und damit die seit längerem bestehenden Befürchtungen der dortigen Beschäftigten bestätigt, erklärte Werneke. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der betroffenen Titel liefen mit dem Verkauf große Gefahr, dass sich ihre Arbeitsbedingungen unter dem neuen Besitzer rasch verschlechterten, warnte der Gewerkschafter.

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