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Zweistaatenlösung! Was sonst?

  • Von Peter Strutynski
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Vor kurzem erschien in der »Süddeutschen Zeitung« ein Bericht über die »illegale« jüdische Siedlung Amona. 2006 war sie von der israelischen Armee geräumt worden - ohne nachhaltigen Erfolg. Damals war es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Siedlern und Sicherheitskräften gekommen. Dass Juden gegen Juden kämpften, war ein Schock für das Land. Was mag Israel erst blühen, wenn Ernst gemacht würde mit der Räumung nicht nur der »illegalen«, sondern aller jüdischen Siedlungen in den besetzten Gebieten?

Denn was die Regierung »illegal« nennt, ist nur ein winziger Teil dessen, was Israel seit dem Sechs-Tage-Krieg 1967 »legal« besiedelt hat. Rund 600 000 Menschen leben mittlerweile in den jüdischen Siedlungen im Westjordanland und in Ostjerusalem sowie auf dem - zu Syrien gehörigen - Golan. In dem Maße, wie sich die Siedlungen samt ihrer militärischen Sicherheitseinrichtungen ausbreiten und das besetzte Land wie einen Flickenteppich...


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