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Schleusenstreik dauert an

Potsdam (dpa). Sportboote und Touristenschiffe mussten auf den Wasserstraßen in Berlin und Brandenburg auch am Freitag Einschränkungen in Kauf nehmen. Wegen des Streiks der Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung blieben in der Hauptstadt weiter alle sechs Schleusen dicht, wie ein Sprecher der Gewerkschaft ver.di mitteilte. In Brandenburg wurden acht Schleusen erneut bestreikt. Die Aktion hatte am Donnerstag begonnen und sollte bis Samstag andauern. Nach Angaben des ver.di-Sprechers waren am Freitag etwa 250 Beschäftigte im Ausstand. Etwa 20 Prozent von ihnen seien Schleusenwärter, rund 80 Prozent für die Instandhaltung der Wasserstraßen zuständig. Mit dem Streik will Verdi im Tarifstreit mit dem Bund den Druck erhöhen. Die Gewerkschaft fordert einen Tarifvertrag für die Beschäftigten mit festgeschriebenem Kündigungsschutz und Sicherheit vor Lohneinbußen.

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