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Geliebtes Idyll

Der Leipziger Autor Bernhard Schulze hat ein Buch zum Datschenbau in der DDR geschrieben

  • Von Heidrun Böger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Datschenbewegung ist im Niedergang, sagt Bernhard Schulze, Autor eines Buches zum Datschenbau in der DDR. Erforscht sei das Thema kaum.

Was ist eine Datsche? Und was unterscheidet sie von einem Kleingarten? Unter anderem diese Fragen klärt ein Buch, das der Leipziger Autor Bernhard Schulze geschrieben hat. Es heißt »Geschichte einer Datschensiedlung«, und es geht um die Interessengemeinschaft »Am Weinberg« im sächsischen Dommitzsch.

Natürlich ist Bernhard Schulze gemeinsam mit seiner Frau Marie-Luise selbst Datschenbesitzer und zwar in eben jener Siedlung »Am Weinberg« in der Nähe von Torgau: »Zu DDR-Zeiten gab es etwa zwei Millionen Datschen oder Bungalows, wie es die Oberen nannten.« Das Wort Bungalow kommt aus den nordindischen Sprachen und bedeutet »Bengalisches«, also ein Haus in bengalischer Art. Der Begriff Datsche war eher umgangssprachlich.

Womit man auch schon bei den Unterschieden zwischen Datsche und Kleingarten ist: Erstere kann auf Pachtgelände stehen oder Eigentum sein, letzterer ist immer gepachtet. Außerdem ist eine Datsche mit 300 bis 5...


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