Die geteilte Markthalle

Teure Bio- und Regionalprodukte schließen arme Menschen in Kreuzberg vom Konsum aus

In der Kreuzberger Markthalle IX verlaufen unsichtbare Grenzen: Arm und Reich, Schick und Schäbig, bürgerliche Neu- und migrantische Alt-Kreuzbergerinnen und Alt-Kreuzberger bleiben hier voneinander getrennt. Eine »Halle für alle«, wie von den Betreibern behauptet, ist die Markthalle nicht.

Ein Ort der Begegnung und »Treffpunkt aller« in Kreuzberg möchte der Wochenmarkt sein, der freitags und samstags in der Markthalle IX in der Eisenbahnstraße stattfindet. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich der Markt fest etabliert, inzwischen herrscht reger Betrieb. Der Umgang zwischen Käufern und Verkäufern ist persönlich; man ist freundlich zueinander. Die Bäuerin verkauft hier ihr naturbelassenes Gemüse frisch vom Feld, der Metzger bietet seine selbstzubereiteten Fleischspezialitäten vom »Original Brandenburger Sattelschwein« an.

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