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Honduras: Turbulenzen um Turbinen

Staudammgegner fürchten um ihr Leben

  • Von Benjamin Beutler
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

In Honduras steht auch der der deutsche Maschinenbauer Voith in der Kritik von Staudammgegnern.

Staudammgegner in Honduras leben gefährlich: »Soldaten haben das Feuer eröffnet, Tomás García wurde getötet, sein Sohn schwebt zwischen Leben und Tod«, beschreibt die Aktivistin Bertha Cáceres den Ausgang einer Demonstration. Seit Wochen blockieren Lenca-Indígenas die Zufahrtsstraße zum Staudammprojekt Agua Zarca im Departamento Intibucá. Kurz zuvor hatten die Globalisierungskritiker von Attac, die internationale Kleinbauernbewegung Via Campesina und die Gewässerschutzorganisation River Watch ihre »große Besorgnis über jüngste Vorfälle und Menschenrechtsverletzungen« ausgedrückt.

Seit der Kongress von Honduras 2010 grünes Licht für mehrere Wasserkraftwerke gegeben hat, ist das chinesische Staatsunternehmen Sinohydra groß im Geschäft. Jährlich könnten bald 93 Gigawattstunden Strom erzeu...


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