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Psychoterror im Wrangelkiez

Gewerbetreibende fordern in Brief an Wowereit und Henkel Hilfe gegen Intensivtäter

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Ein polizeibekannter Intensivtäter macht seit über fünf Wochen den Wrangelkiez in Berlin-Kreuzberg unsicher. Höhepunkt der Attacken war ein Amoklauf, bei dem mehrere Passanten und zwei Polizisten verletzt wurden. Der Täter ist dennoch auf freiem Fuß und bedroht weiter Anwohner und Gewerbetreibende.

In der Wrangelstraße in Kreuzberg geht die Angst um. Seit mehr als fünf Wochen versetzt ein polizeibekannter sogenannter Intensivtäter Gewerbetreibende und Anwohner in Schrecken. Höhepunkt der Attacken: Am Mittwochabend vergangener Woche schlägt der 33-jährige Coskun P. drei Fußgängern unvermittelt mit der flachen Hand ins Gesicht, zwei weiteren Passanten fügt er mit einem Messer Schnittverletzungen an Händen zu, anschließend drischt er minutenlang mit seinem Gürtel auf eine Frau ein.
Alarmierte Polizisten können Coskun P. zwar in unmittelbarer Nähe stellen, doch obwohl bei der Festnahme auch zwei Beamte verletzt werden, taucht der Täter bereits zwei Tage nach dem Amoklauf wieder feixend und drohend in der Wrangelstraße auf.

Gewerbetreibende aus der Straße haben jetzt in einem Brief einen Hilferuf an die wichtigsten politischen Entscheidungsträger der Stadt verfasst: an den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), Inn...


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