Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Wenn Pendler zum Zelt greifen

Nach dem Hochwasser müssen Reisende auf zahlreichen Strecken im Fernverkehr weiter Geduld haben

  • Von Erich Preuß
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) besichtigte am Dienstag im Norden Sachsen-Anhalts die vom Hochwasser beschädigte ICE-Trasse bei Schönhausen. Mindestens bis Jahresende werden Reisende mit längeren Fahrzeiten rechnen müssen.

Seit Montag gilt für die wegen des Hochwassers umgeleiteten Fernzüge »bis auf weiteres« ein neuer Fahrplan. Die Sperrung der Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin-Oebisfelde ist wegen der um rund eine Stunde verlängerten Fahrzeit ärgerlich für viele Reisende. Dabei hilft das verbesserte Leseangebot in den Zügen nur bedingt. Von beschädigten und gesperrten Gleisen ist rund jeder vierte Fernverkehrsreisende betroffen.

Arg betroffen sind Hunderte VW-Pendler aus Berlin, die vor dem Hochwasser in einer Stunde am Arbeitsort Wolfsburg waren. Die derzeit vier bis sieben Stunden hin und zurück sind unzumutbar. Da Wohnungen in Wolfsburg rar und teuer sind, greifen einige der Betroffenen zum Zelt oder übernachten in der Jugendherberge.

Ein Ende der Kalamitäten ist nicht in Sicht: Bahnchef Rüdiger Grube sagte kürzlich: »Erst wenn das Wasser vollständig abgeflossen ist, kann geprüft werden, ob unter den Schienen Auswaschungen entstanden...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.