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Wikipedia legt sich mit NSA an

Online-Lexikon will abhörsicher werden

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Es gibt auch noch gute Nachrichten im NSA-Skandal: Das weltweit größte Online-Lexikon hat angekündigt, die Kommunikation zwischen Autoren, Lesern und der Website zukünftig verschlüsseln zu wollen. Damit sollen Daten vor dem Zugriff des amerikanischen Geheimdienstes NSA geschützt werden.

Berlin (nd). Von Google über Amazon bis Microsoft: So ziemlich alle Big Player des Internets gewähren Geheimdiensten Einblick in die Daten ihrer User. Nur um das Online-Lexikon Wikipedia blieb es seit den Enthüllungen Edward Snowdens merkwürdig still. Nun haben die Betreiber angekündigt, die Kommunikation zwischen Usern und Website verschlüsseln zu wollen.

Dazu will die Wikimedia-Stiftung das abhörsichere Protokoll HTTPS benutzen, wodurch der Datenverkehr zwischen dem Online-Lexikon und dessen Autoren und Lesern verschlüsselt wird. In einer Stellungnahme der Wikimedia-Stiftung erklären die Macher der Seite den Schritt mit Bekanntwerden der Überwachungsprogramme des amerikanischen Geheimdienstes NSA: »Die kürzliche Veröffentlichung von NSAs XKeyscore-Programm haben dazu geführt, dass unsere Community-Mitglieder nach HTTPS als Standardeinstellung on Wikimedia-Projekten verlangt haben.«

Der Gründer von Wikipedia, Jimmy Wales, rief außerdem andere Unternehmen auf, es Wikipedia gleichzutun. »Verschlüsselung ist ein Menschenrecht«, schrieb Wales auf Twitter. Außerdem schlug er einen neuen vierten Verfassungszusatz zum Schutz verschlüsselter Daten und Whistleblower vor.

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