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Pinochet-Familie: Ende der Ermittlungen

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Santiago (dpa/nd). Nach rund neun Jahren sind in Chile die Ermittlungen gegen die Familie Augusto Pinochets wegen illegaler Bereicherung eingestellt worden. Der zuständige Richter befand, dass die Witwe des früheren Diktators, Lucía Hiriart (88), sowie deren Sohn und drei Töchter keine Verantwortung für die Veruntreuung von Staatsgeldern in der sogenannten Riggs-Affäre trügen. Das Gericht erhob jedoch Anklage gegen sechs ehemalige Generale und Obersten, die zum engeren Mitarbeiterkreis des Diktators gehörten. Ihnen drohen Haftstrafen von fünf bis zehn Jahren. Pinochet selbst war kurz nach seinem Tod 2006 entlastet worden. Knapp 18 Millionen des Pinochet-Vermögens von mehr als 21 Millionen Dollar sind dubiösen Ursprungs, wie aus einem Bericht der staatlichen Chile-Universität hervorging. Ein Großteil der Gelder war unter falschem Namen auf ausländischen Bankkonten angelegt. Eine Untersuchung des US-Kongresses hatte 2004 Geheimkonten bei der Riggs-Bank aufgedeckt.

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