Showmaster des Ramadan

Im pakistanischen Fernsehen preist Aamir Liaquat Hussain zwölf Stunden täglich den Fastenmonat

  • Von Hilmar König, Delhi
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das pakistanische Fernsehen verzeichnet höchste Einschaltquoten für die kontroverse, religiös gefärbte Unterhaltungsshow »Amaan Ramzan«. Der Moderator wirbt für den Islam und Toleranz zu anderen Religionen und unterhält damit ein Millionenpublikum.

Der Fastenmonat Ramadan neigt sich auch im islamischen Pakistan dem Ende zu. Am 8. August beginnend wird drei Tage lang das Eid-Fest gefeiert, der Höhepunkt der Fastenperiode und das wichtigste religiöse Ereignis des Jahres. Die Geschäfte und Einkaufspassagen in den Städten sind festlich dekoriert und bieten Unmengen an Geschenkartikeln an. An den Straßenrändern offerieren Kioske und Sonderstände den weniger Betuchten verbilligte Kosmetika, Schmuck und Kleidung. Der Kaufrausch hat die Massen erfasst. Fernsehshows heizen im erbitterten Ringen um die besten Einschaltquoten das »Ramadan-Fieber« gezielt an.

Den Vogel abgeschossen hat dabei der Prediger und Showmaster Aamir Liaquat Hussain auf dem Kanal des Geo-Fernsehens. Tag für Tag sendet der 41-Jährige ein zwölf Stunden währendes Programm »Amaan Ramzan«, das seinesgleichen in Pakistan sucht. Geo-Manager sprechen vom größten Erfolg in der Fernsehgeschichte des Landes. Dieser ber...

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