Banker im Arbeiterviertel

Mit dem EZB-Neubau in Frankfurt am Main wächst auch die Angst vor Verdrängung

  • Von Hans-Gerd Öfinger, Frankfurt am Main
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Im nächsten Jahr soll in Frankfurt die Europäische Zentralbank ihr neues Gebäude beziehen. Das steht in einem ehemaligen Arbeiterviertel, und bereits jetzt gibt es Probleme mit bezahlbarem Wohnraum.

Wenn 2014 in Frankfurts Osten der unübersehbare neue Gebäudekomplex der Europäischen Zentralbank (EZB) mit Doppelbüroturm seiner Bestimmung übergeben wird, dann werden nicht nur politische Prominenz und Vertreter wirtschaftlicher Eliten zur Stelle sein. Auch das kapitalismuskritische Blockupy-Bündnis will dann in der Bankenmetropole erneut gegen die Krisenpolitik der EZB demonstrieren.

Unterdessen nehmen die Bauten unweit des Frankfurter Osthafens Gestalt an. Der im Rohbau fertige Nordturm mit seinen 45 Geschossen misst ohne Antennenmast 185 Meter Höhe. Für die wetterfeste Verankerung des Bauwerks sollen auch 97 Gründungspfähle mit einer Tiefe von bis zu 37 Metern sorgen. Das Gebäude der historischen Großmarkthalle aus den 1920er Jahren wurde um ein neues Eingangsbauwerk ergänzt und als Kongresszentrum in das EZB-Gelände einbezogen. Wer für den offiziellen Baustellenrundgang keinen Platz mehr ergattert, kann sich online beim »...

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