Suhrkamp (Fortsetzung folgt)

Berkéwicz darf bleiben

Im Streit um den Suhrkamp Verlag hat der Miteigentümer Hans Barlach eine juristische Niederlage gegen Verlagschefin Ulla Unseld-Berkéwicz eingefahren. Das Landgericht Berlin wies am Donnerstag in einem Eilverfahren Barlachs Antrag zurück, der Verlagschefin und ihren beiden Mitgeschäftsführern die weitere Leitung des Traditionshauses zu untersagen.

Der Richter sei Barlachs Antrag auf eine Einstweilige Verfügung nicht gefolgt, sagte Gerichtssprecher Ulrich Wimmer. Eine Begründung für die Entscheidung lag zunächst nicht vor. Damit kann Unseld-Berkéwicz auch während des laufenden Insolvenzverfahrens an der Verlagsspitze bleiben. Das Insolvenzverfahren war am Dienstag eröffnet worden. Es soll zu einer Umwandlung des Hauses in eine Aktiengesellschaft führen.

dpa

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